Gestern begann auf einem ehemaligen Uranfördergebiet der Bau an Thüringens größtem Solarpark.
Wo vor einiger Zeit im Tagebau tonnenweise sehr gefährliches Uran abgebaut wurde, fließt bald sauberer Solarstrom. In Ronneburg produzieren zukünftig für mehr als 5.600 Haushalte über 41.000 Solarmodule strahlungsfreien und sauberen Strom. Damit zählt der Solarpark zu den größten Solarstromanlagen in ganz Thüringen. Der riesige Solarpark wird von einem Tochterunternehmen der juwi-Gruppe, nämlich der juwi Solar GmbH, aufgestellt. Die Inbetriebnahme soll noch Ende Juni stattfinden.
Jährlich produziert die Photovoltaikanlage etwa 19,7 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom. Das ist ausreichend, um eine kleinere Stadt wie Ronneburg komplett mit regenerativer Energie zu versorgen. Es werden zudem pro Jahr etwa 13.600 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) vermieden. Eingespeist wird der produzierte Öko-Strom in das regionale Stromnetz.
Der ostthüringischen Kleinstadt Ronneburg gehört die Freifläche auf der der Solarpark gebaut wird. Die hieraus resultierenden Pachteinnahmen und die Gewerbesteuern kommen direkt der Gemeindekasse zu Gute.
Die Diskussionen um die Veränderung des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetzes) zu Beginn des Jahres 2012 und die damit auch verbundene Planungsunsicherheit hatten für kurze Zeit zu einer Verzögerung beim Baubeginn geführt. Jedoch hat dies auf die Inbetriebnahme keine weiteren Auswirkungen. Die Anlage wird nämlich wie ursprünglich geplant zum 30. Juni 2012 ans Netz gehen.
(Quelle: http://www.photovoltaik-guide.de/ehemaliges-uranfoerdergebiet-juwi-baut-20-mw-solaranlage-in-thueringen-25296)
